Was ist Coaching NICHT?

Coachig ist nicht Psychotherapie. Wir grübeln nicht in der Vergangenheit und alten Wunden herum. Da wir jedoch die Summe aller Erfahrungen sind, die wir im Verlaufe unseres Lebens gemacht haben, kann es in gewissen Situationen angebracht sein, zu ergründen weshalb wir in gewissen Mustern gefangen sind, woher unsere falschen oder überholten Glaubenssätze kommen und was unsere inneren Saboteure sind.


Ich fixe keine Probleme und stülpe dem Klienten auch keine Lösungen über. Ich konzentriere mich immer auf den Menschen als ganzes und supporte ihn dabei, seine eigene Wahrheit zu finden.


Ich habe keine Agenda für den Klienten. Das heisst, dass ich niemals dem Kunden etwas einrede oder ihn zu etwas pushe, das nicht als klarer Impuls aus ihr oder ihr herauskam. Denn das Potential, das ich in ihm sehe, hat mehr mit mir und meiner Realität zu tun, als mit dem Klienten selber. Wir sehen einen Menschen, so gut wir ihn auch kennen, immer nur von Aussen und es ist immer nur ein Bruchteil, den wir wahrnehmen. Meine Klienten designen mich. Das heisst, dass wir gemeinsam definieren, was der Klient von mir braucht. Die meisten Menschen, wissen sehr gut, wo sie sich klein machen, wann ihnen der Mut fehlt oder wie sie sich am besten motiviert fühlen. Das klären wir in jeder Coaching-Beziehung. Und wenn sich jemand wünscht, dass ich ihm zwischendurch in den Arsch trete, wenn er sich wieder verstecken will, dann gehört das genauso zu einem guten Coaching wie dass ich jemanden bremse, wenn er die Tendenz hat zu schnell vorwärts zu gehen oder in schwierigen, schmerzhaften Momenten grosses Mitgefühl einbringe.

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